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24.09.2019, 09:06 Uhr | NWZ Online, mit freundlicher Genehmigung.
Engagement für eine lebendige Gemeinde

Edewecht Ehrenamtliches Engagement ist nicht selbstverständlich, aber für die Vereine von großer Bedeutung. In Edewecht soll auch in Zukunft diese Arbeit durch Gemeinde und Landkreis finanziell gefördert werden. Das versprachen Michael Herrmann und Jörg Brunßen (beide CDU) den 35 Vereins- und Verbandsvertretern kürzlich im Haus der Begegnung.

Zunächst berichtete Jörg Brunßen über die Projekte der Gemeinde. Man habe in der Vergangenheit viel Geld für gemeindeeigene Gebäude, Schulen, Sportstätten und Kindergärten ausgegeben – trotzdem schiebe man einen Investitionsstau in Millionenhöhe vor sich her.

Aber es gibt auch viele kleine Dinge, die von der Gemeinde gefördert wurden: Eine Küche im Dorfgemeinschaftshaus, neue Sanitäranlagen oder Zäune. Hinzu kommen Zuschüsse für Vereine und Gruppen wie Heimat- und Ortsvereine, Mühlenverein oder die Förderung von Kulturveranstaltungen. Die CDU-Politiker wiesen erneut auf die Fördermöglichkeiten gerade für Sport und Kultur, insbesondere durch den Landkreis, hin.

Wünsche geäußert

In der Zusammenkunft mit den Ehrenamtlichen wurden zahlreiche Wünsche und Hinweise geäußert. Der Ortsverein Friedrichsfehn hätte gern Unterstellmöglichkeiten und Lagerraum und es fehlt ein Versammlungsraum. Besteht die Möglichkeit, die neue Mensa der GOBS für außerschulische Zwecke zu nutzen?

Verbessert wurde der öffentliche Nahverkehr Richtung Oldenburg. Wünsche hier: günstigere Preise, Tickets für Kinder und Jugendliche und die Überprüfung der Zonen. Die Taktung nach Westerstede lasse aber zu wünschen übrig. Beim Bürgerbus fehlen Fahrer, um eine zweite Linie aufzubauen – dafür wären 45 Fahrer erforderlich.

Erneut wurde darum gebeten, den Jahresplaner der Gemeinde intensiver zu nutzen, um Terminüberschneidungen zu vermeiden. Das Heimatarchiv platzt aus allen Nähten. Für Bibliothek, Dauerausstellung und Archiv wären mindestens 100 Quadratmeter erforderlich.

Vertreter aus mehreren Bauerschaften mahnten die Sanierung der Sporthallen an, wie etwa in Jeddeloh II. Der SSV Jeddeloh II wünscht sich überdachte Tribünen, eine unterirdische Bewässerungsanlage und eine zusätzliche Trainingsfläche, durchaus auch bei anderen Vereinen.

Fischereiverein besorgt

Die beiden Fischereivereine in der Gemeinde sorgen sich um die Wasserqualität in Aue und Vehne. Die Fischer wiesen auch auf die Zunahme von Gänsen und Kormoranen hin. Die Johanniter benötigen mehr Platz, auch für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. In Jeddeloh I muss der Beachvolleyballplatz in Schuss gebracht werden und in Portsloge ist die Fläche vor dem Dorfgemeinschaftshaus zu erneuern. Hier geht es um die Bereitstellung von Material. Brunßen versprach, alle Vorschläge der Gemeinde und dem Landkreis vorzulegen.

Spätestens in zwei Jahren sollen beim nächsten Gespräch Ergebnisse vorgestellt werden.

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