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Neuigkeiten
28.01.2020, 18:46 Uhr | Mit freundlicher Genehmigung: NWZ Online, Ammerland, Eilert Freese
CDU Rastede startet humorvoll ins neue Jahr
Rastede Beim Neujahrsempfang des CDU-Gemeindeverbandes Rastede im „Zollhaus“ ging es durchaus humorvoll zu. Vorsitzender Tim Kammer erntete Lacher im voll besetzten Saal, als er erzählte, dass ihm die Empfehlung gegeben worden sei: „Wenn Du den Töpffer als Redner haben willst, brauchst Du ihm nur eine Flasche Cola zu versprechen, dann kommt der.“ Töpffer, seit 2017 Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, gab dann auch gerne zu, dass er ein leidenschaftlicher Fan dieses Getränks sei und bereits morgens vor dem Frühstück damit anfangen würde.
Beim Neujahrsempfang der CDU Rastede (von links): Ehrenbürgermeister Dieter Decker, Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler, der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion Jens Nacke, als Ehrengast der Vorsitzende

Hetze der Bevölkerung

Zum Neujahrsempfang der CDU waren wie gewohnt auch ehrenamtlich Tätige aus der Gemeinde Rastede eingeladen worden. Kammer betonte: „Ehrenamt ist eine wichtige Tätigkeit in unserer Gesellschaft und ich danke allen, die heute da sind.“ Der CDU-Vorsitzende kritisierte aber auch die ständige Hetze aus Teilen der Bevölkerung. Wer in der Politik tätig sei, zeige gesellschaftliches Engagement und verdiene Respekt. Kammer sagte zudem, dass er sich wünsche, dass es bald einen Jugendgemeinderat in Rastede gibt. Einen entsprechenden Vorschlag hatte die Junge Union vorige Woche unterbreitet.

Kammer konnte zum Neujahrsempfang nicht nur Töpffer als Ehrengast begrüßen. An der Veranstaltung im „Zollhaus“ nahmen am Sonntag unter anderem auch der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Jens Nacke, sowie Rastedes Ehrenbürgermeister Dieter Decker teil.

Töpffer ging in seiner Rede darauf ein, dass es neben den gerade diskutierten Problemen der Landwirte eben auch die Bewegung „Fridays for future“ gebe. Beides seien wichtige Angelegenheiten, die ernst zu nehmen seien.

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion machte ferner auf die Unterschiede im ÖPNV-Netz aufmerksam: „In der Stadt Hannover bekommen Sie alle drei Minuten eine U-Bahn oder einen Bus“. Auf dem Land sei man froh, wenn morgens und abends ein Bus fahren würde.

Ebenso sei es mit der medizinischen Versorgung. „Wir bilden zu wenig Ärzte aus“, meinte der Politiker. Man könne aber auch nicht erwarten, dass ein junger Mensch nach dem Abitur schon wisse, wie er später als Mediziner tätig sein möchte, um dann eventuell Vorteile für eine Landarztpraxis zu bekommen.

Stadt und Land gespalten

Die Spaltung der Interessen der Stadt- und der Landbevölkerung drücke sich auch bei der Nutzung der Windenergie aus. „In der Stadt gibt es keine Windenergieräder und auf dem Lande stören sie, wenn sie zu nah an die Häuser geraten“, sagte Töpffer.

Das Rahmenprogramm gestaltete schließlich der Rasteder Thomas Kämpfer, der 2019 die Ellernrede gehalten hatte. „Ein bisschen Lars darf sein“, beschrieb er den Wechsel im Bürgermeisteramt in Rastede. Erstmals seit 1976 stellt die CDU seit dem vergangenen Jahr nicht mehr den Bürgermeister in der Gemeinde Rastede, sondern die SPD mit Lars Krause.