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Neuigkeiten
20.01.2020, 10:57 Uhr | Mit freundlicher Genehmigung: NWZ Online, Ammerland, Erhard Drobinski
Viel Lob für das Erreichte und Dank ans Ehrenamt
CDU-Neujahrsempfang
Für das neue Jahrzehnt sieht Gert Stuke den Landkreis Ammerland gut aufgestellt. „Im Ammerland sind in den vergangenen zehn Jahren über 10 000 neue Arbeitsplätze entstanden. Viele schauen etwas neidisch hierher“, führte der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Oldenburg und Niedersachsen aus. Zustimmung erhielt er für diese Aussagen von Landrat Jörg Bensberg.

Beide waren am Samstag Gäste beim Neujahrsempfang der CDU Edewecht in den Räumlichkeiten der Astrid-Lindgren-Schule. Die Organisatoren um Jörg Brunßen und Michael Herrmann konnten neben vielen Vertretern von öffentlichen Einrichtungen und Vereinen unter anderem den Bundestagsabgeordneten Stephan Albani, den Landtagsabgeordneten Jens Nacke sowie den stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Edewecht, Gundolf Oetje, begrüßen.

CDU-Neujahrsempfang (v.l.): Im Gespräch waren Stephan Albani (MdB), ein Gast, Gert Stuke, Jörg Brunßen, Jens Nacke (MdL), Michael Herrmann und Gundolf Oetje. Bild: Erhard Drobinski

In seinen Ausführungen wies Gastredner Gert Stuke auch auf die bestehenden Schwierigkeiten und Probleme hin. Dazu zählen die Themen Demografie, Facharbeitermangel und auch die Digitalisierung. Er betonte, dass es notwendig sei, ein funktionierendes Internet auch im ländlichen Raum anzubieten. Hier sieht der IHK-Präsident noch Nachholbedarf.

Für ein funktionierendes Gesellschaftssystem muss seiner Meinung nach ein Gleichklang zwischen den drei Säulen Sozialstaat, wettbewerbsfähige Wirtschaft und Ökologie herrschen. „Bei einer Schieflage kann es Probleme geben. Es kommt dabei auf die Kreativität der Gesellschaft und auf die Vielfalt an.“ Dazu zählt auch das ehrenamtliche Engagement. Denn ohne wäre unsere Gesellschaft ärmer, war sich nicht nur Gert Stuke sicher. Auch Jens Nacke machte deutlich, dass es wichtig sei, „eine Lanze für das System zu brechen, in dem wir leben. Wir dürfen es nicht schlecht reden lassen. Bei Auseinandersetzungen sind andere Meinungen zu akzeptieren, Verunglimpfungen und Drohungen dürfen aber nicht sein.“

Der Neujahrsempfang wurde auch genutzt, die Arbeit der Gemeinnützigen Werkstatt in Westerscheps und der Schule der GPS Wilhelmshaven in Mansie vorzustellen. In einem Film dokumentierte Björn Hofmann, Mitarbeiter der GPS, die Möglichkeiten der Inklusion mit dem Zugang von Menschen mit Einschränkungen zum ersten Arbeitsmarkt.

Die Inklusionsband „Keine halben Sachen“ sorgte beim Empfang mit ihren musikalischen Beiträgen für Kurzweil.