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Neuigkeiten
11.12.2011, 21:16 Uhr | Ammerländer Sonntagszeitung, 11.12.2011
Länger leben mit Ehrenamt
Ammerländer CDU ehrt verdiente Mitbürger
WESTERSTEDE/as. Wie in den vergangenen Jahren ehrte der CDU Kreisverband Ammerland auch in diesem Jahr wieder Ammerländer Bürgerinnen und Bürger, die sich durch Ausübung eines Ehrenamtes
verdient gemacht haben.
Im Rahmen eines musikalischen
Abends im Waldhotel Wittenheimer Forst, der vom Shantychor der Marine-
Kameradschaft Westerstede gestaltet wurde, zeichnete die CDU am Freitagabend neun verdiente Mitbürgerinnen und Mitbürger aus. Als Gastredner konnte Lutz Alefsen gewonnen werden. Der aus Apen stammende Pädagoge ist Vizepräsident des Niedersächsischen
Turnerbundes. Bürgerschaftliches Engagement in seinen verschiedenen
Ausprägungen im Vereinsleben, in Sport und Kultur, auf lokaler und überregionaler Ebene, sei nicht nur eine Bereicherung unseres sozialen Lebens. Es sei unverzichtbar für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, stellte Peter Kellermann-Schmidt in seiner Begrüßung fest. Der CDU-Kreisvorsitzende betonte außerdem, dass ehrenamtliche Tätigkeit und
Engagement in der Regel still und im Hintergrund geschehe. Nur selten erfahre diese für unsere Gesellschaft so bedeutende und seines Erachtens
unverzichtbare Tätigkeit die notwendige Bedeutung und Aufmerksamkeit. „Wir alle brauchen ehrenamtliche Tätigkeit, unabhängig davon, ob sie sich in Vereinen, engagieren, älteren Mitbürgern beim Einkaufen helfen oder in Pflegeeinrichtungen Bewohnern zuhören oder vorlesen.“
Der CDU-Landtagsabgeordnete Jens Nacke betonte, dass diese
Veranstaltung für ihn eine der schönsten und wichtigsten des Jahres sei.
In seiner humorvollen und kurzweiligen Festrede beleuchtete Lutz Alefsen das Ehrenamt aus drei Perspektiven: aus der eigenen Erfahrung, aus
Sicht des Turnens und unter wissenschaftlichen Aspekten. Der gelernte Pädagoge berichtete von seinen Erfahrungen mit schwer erziehbaren und
perspektivlosen Jugendlichen in Berne. Mit ihnen habe er den Sport Wasserpolo betrieben und über Jahre fünfmal in der Woche bei Wind und Wettert rainiert. Sieben der damals acht Jugendlichen hätten später studiert und seien heuteerf olgreich im Beruf, der Achte habe es zum Landesmeister
im Schweißen gebracht. „Und gena u dafür machen wir solch ein Ehrenamt“, betonte Alefsen. Als vor 200 Jahrender Turnerbund ins Leben gerufen wurde, stand nicht das Gewinnen im Vordergrund, sondern vielmehr der Gedanke für andere da zu sein. „Der Gemeinschaftsgedanke wurde hoch gehalten“, so Alefsen. Der Vizepräsident des Niedersächsischen
Turnerbundes berichtete außerdem, das sich aus den Turnvereinen die ersten Freiwilligen Feuerwehren entwickelt hätten. Schmunzeln konnten die
zahlreichen Gäste der Veranstaltung, als Alefsen von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen bezüglich einer ehrenamtlichen Tätigkeit
berichtete. Gehirnforscher hätten festgestellt, dass  Gedanken an die eigene
ehrenamtliche Tätigkeit die selben Bereiche im Gehirn hohe Aktivität zeigten, wie der Gedanke an Schokolade oder an Sex. Auch hätten Wissenschaftler
festgestellt, dass ehernamtlich engagierte Menschen länger leben würden.
Für Lutz Alefsen eigentlich eine Klare Sache: „Denn wer gebraucht wird, lebt länger!“