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01.08.2020, 08:58 Uhr | Corinna Martens, Vorsitzende Frauen Union Ammerland
Quote wichtiges Instrument zur Realisierung der Gleichberechtigung
 Die Frauen Union Ammerland begrüßt den Vorschlag der Struktur- und
Satzungskommission der CDU Deutschlands, den Anteil von Frauen in den
Gremien der Partei und auf Wahllisten schrittweise bis auf 50 Prozent zu
erhöhen.
„Mithilfe der Quote erhöhen wir die Chancen für Frauen, sich parteipolitisch
stärker einzubringen. Ohne Quotenregelung verfällt die CDU bei
Aufgabenverteilungen immer wieder in alte Struktur- und Denkmuster.“, so
Corinna Martens, Vorsitzende der FU Ammerland. „Einen Posten nur
aufgrund der besten Qualifikation ausüben zu dürfen, ist leider noch reines
Wunschdenken. Wir grenzen uns daher bewusst von den Kritikern der
Frauenquote – auch in den eigenen Reihen – ab und unterstützen die Quote
mit all unserer Kraft.“ Denn vielen ist nicht bewusst, dass Frauen und Männer
strukturell unterschiedlich behandelt werden und dass für viele Frauen das
politische Engagement zusätzlich zu Job und Familie obendrauf kommt und
dabei immer noch seltener als Männer mit Unterstützung ihrer Partner und
sozialen Umgebung rechnen können. Frauen müssen ihre fachliche
Kompetenz immer viel deutlicher herausstellen, um politisch ernst genommen
zu werden. Sie müssen sich viel mehr beweisen und sich dabei häufig gegen
Kommentare behaupten, die sich männliche Kollegen sicher nicht anhören
müssen.
 Seit 50 Jahren setzt sich die Frauen Union im Ammerland für
gleichberechtigte Chancen für Frauen ein. Wenn die CDU eine Volkspartei
bleiben möchte, muss sie die gesellschaftliche Struktur auch bei ihren
Mitgliedern und Funktionen besser abbilden. Auch wenn es einige wenige
Frauen geschafft haben, ohne Quote einflussreiche Positionen zu erreichen,
ist das für die FU dennoch nicht genug. Frauen wird auch durch
Quotenregelungen nichts geschenkt. Sie müssen sich auch dann erst durch
auffallende Mehrleistung durchsetzen und behaupten.
Des Weiteren beinhaltet der Vorschlag der CDU Strukturkommission die
Einführung einer „Politischen Elternzeit“. Eltern soll die Möglichkeit gegeben
werden, ihr Amt bis zu einem Jahr ruhen zu lassen und anschließend wieder
voll wahrzunehmen. Auch diesen Vorschlag unterstützt die FU Ammerland
ausdrücklich. Diese Regelung sollte aber auch für Pflegende Angehörige
gelten.

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