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18.11.2014, 13:01 Uhr | NWZ Online, mit freundlicher Genehmigung
Firmenhalle für Sport anmieten?
CDU: Bedingungen auf Gelände von Broetje Automation prüfen
Wiefelstede/Metjendorf - Einen völlig neuen Aspekt bringt die Wiefelsteder CDU-Fraktion in der Diskussion um fehlende Sporthallenkapazitäten in Metjendorf und Wiefelstede und den möglichen Neubau einer Sporthalle in Wiefelstede ins Spiel. Sie wird in der Sitzung des Sport- und Kulturausschusses an diesem Dienstag ab 17 Uhr im Rathaus einen Prüfauftrag an die Verwaltung beantragen. Sie soll prüfen, zu welchen Bedingungen die Anmietung einer Ballsporthalle in den jetzigen Räumlichkeiten der Firma „Brötje Automation“ in Wiefelstede möglich ist. Wiefelstede/Metjendorf   Einen völlig neuen Aspekt bringt die Wiefelsteder CDU-Fraktion in der Diskussion um fehlende Sporthallenkapazitäten in Metjendorf und Wiefelstede und den möglichen Neubau einer Sporthalle in Wiefelstede ins Spiel. Sie wird in der Sitzung des Sport- und Kulturausschusses an diesem Dienstag ab 17 Uhr im Rathaus einen Prüfauftrag an die Verwaltung beantragen. Sie soll prüfen, zu welchen Bedingungen die Anmietung einer Ballsporthalle in den jetzigen Räumlichkeiten der Firma „Brötje Automation“ in Wiefelstede möglich ist.
Der Eigentümer des Geländes, auf dem derzeit noch Broetje-Automation residiert, will den auf diesem Bild zu sehenden, 15 Meter hohen Hallenbereich hinten rechts auf jeden Fall bis vorn zu den Toren verlängern – in Breite der drei Hallentore und des Vorspr

„Aufgrund des derzeitigen Mangels an Hallenkapazitäten sowohl in Wiefelstede als auch in Metjendorf sollte möglichst zeitnah eine Lösung herbeigeführt werden“, schreibt Fraktionsvorsitzende Kirsten Schnörwangen in einer Pressemitteilung. Der Neubau einer Dreifeldhalle in Wiefelstede sei mit rund 2,5 Millionen Euro € zu veranschlagen und sicherlich nicht vor 2018 zu realisieren, argumentiert die Vorsitzende. Alternativ dazu könnte die Anmietung einer Ballsporthalle im Herbst 2016 möglich sein – eben im vorderen Bereich des Firmengeländes der Broetje Automation, die dann den bereits beschlossenen Wechsel in die Nachbargemeinde Rastede vollzogen haben wird. Die zentrale Lage der Halle mit der Bushaltestelle in direkter Nähe sei positiv zu sehen, schreibt Schnörwangen. Der Eigentümer des Geländes habe in einem Gespräch grundsätzlich Interesse signalisiert. Dieser erklärte am Montag im Gespräch mit der NWZ  , dass er den vorderen Teil des Hallenkomplexes hin zur Hauptstraße auf dem Gelände ungeachtet der eventuellen Diskussion über eine sportliche Nutzung sowieso auf 15 Meter erhöhen wolle: Die Genehmigung für diese Maßnahme liege bereits seit zwei Jahren vor. Käme es zu einer Anmietung durch die Gemeinde, dann entstünde so eine für den Ballsport zu nutzende Halle in einer Größe von 55 mal 30 mal 15 Meter.

Für die CDU-Fraktionsvorsitzende wäre die Anmietung eine Gelegenheit für die Gemeinde, ohne die Aufnahme zusätzlicher Schulden die Sporthallenkapazitäten zu erhöhen und gleichzeitig für die Zukunft Planungssicherheit bei den Kosten zu schaffen. Hinzu komme, dass nach Ablauf einer Mindestmietzeit der Sporthallenbedarf in der Gemeinde immer wieder neu überprüft werden könnte.

In Metjendorf – so Schnörwangen weiter – würde sich die Situation entspannen, da die große Halle dem TV Metjendorf dann wieder voll zur Verfügung stehen würde.

Seit Jahren beklagt der TV Metjendorf bereits fehlende Hallenkapazitäten, weil Handballer des SVE Wiefelstede in Metjendorf Hallenzeiten nutzen. Der Plan, in Metjendorf eine neue Gymnastikhalle zu bauen, liegt derzeit auf Eis, während in Wiefelstede seitens des Sportvereins SVE Wiefelstede mittlerweile ein Antrag auf Bau einer neuen Ballsporthalle gestellt wurde.


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