Presse

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23.04.2016, 07:00 Uhr | NWZ Ammerländer / Kerstin Schumann
In Themenforen Ideen gesammelt
Kreisparteitag der CDU mit Diskussion und Ehrungen
Die anstehende Kommunalwahl im September und die Herausforderungen der Flüchtlingspolitik bestimmten den Kreisparteitag der Ammerländer CDU. Die Christdemokraten waren am Donnerstagabend im äußersten Zipfel des Landkreises – in Bucksande – zusammengekommen, um über politische Strategien zu sprechen, Rückschau zu halten und Ehrungen langjähriger Mitglieder vorzunehmen. Als Gäste in der Runde begrüßte Kreisvorsitzender Jens Nacke (MdL) unter anderen Ulf Thiele, Generalsekretär der CDU Niedersachsen, die Bundestagsabgeordneten Barbara Woltmann und Stephan Albani sowie den langjährigen früheren Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Kossendey.
Im Hinblick auf den Kommunalwahlkampf gaben sich die Christdemokraten kämpferisch. Man wolle alles daran setzen, als stärkste Kraft in die Räte einzuziehen, hieß es. Noch werden weitere Bewerber gesucht. Einen Appell an die Bürger, sich politisch zu engagieren, richtete Dr. Thomas Burgdorff, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Apen-Augustfehn: „Dieses Ehrenamt ist wichtig für unsere Demokratie.“

Als neues Veranstaltungsformat hatte die CDU Diskussionsforen zu vier Themenbereichen vorbereitet. Das Impulsreferat hielt Generalsekretär Thiele. „Der Blick über den Tellerrand wird immer wichtiger“, sagte er. Die zunehmende Globalisierung habe Auswirkungen auf die Arbeit vor Ort. Als Beispiel nannte er die Flüchtlingsströme. Diese seien durch die katastrophale Situation in den Heimatländern der Schutzsuchenden ausgelöst worden, die Integrationsarbeit müsse jedoch vor Ort im Ammerland erfolgen. Dieses Thema wurde im Anschluss in Kleingruppen intensiv diskutiert. Infrastruktur und Breitbandausbau als Standortsicherung war ein weiterer Schwerpunkt. Weitere Themen waren das Schulangebot im Landkreis und die Innere Sicherheit, vor allem die Sorge der Bürger vor Einbruchserien.

„Es gab viele positive Rückmeldungen und eine Menge Impulse für unsere Arbeit vor Ort“, zog im Anschluss Kreisvorsitzender Nacke eine positive Bilanz. Die Ergebnisse sollen nun zusammengefasst und den Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden. Ein Teil werde dann später ins Wahlprogramm einfließen.

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