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08.12.2016, 11:38 Uhr | Ilka Studnik
„Fast wie Public Viewing“ - Ammerländer sprechen live mit der Bundeskanzlerin
In Videokonferenz Fragen zu Russlandbeziehungen und Rechtssprechungspraxis geklärt
 Engagiert und von ihrer Politik überzeugt, dabei immer freundlich, so präsentierte sich Angela Merkel am 1. Dezember auf CDU.TV. Im Dialogformat CDU Live beantworte sie eine Stunde lang Fragen von Mitgliedern. Auch schwierige Themen wurden angesprochen. Dabei kamen auch die Ammerländer auf Sendung, die sich zu einem „Public Viewing“ im Kaminzimmer der Kreisgeschäftsstelle getroffen hatten. 
 Engagiert und von ihrer Politik überzeugt, dabei immer freundlich, so präsentierte sich Angela Merkel am 1. Dezember auf CDU.TV. Im Dialogformat CDU Live beantworte sie eine Stunde lang Fragen von Mitgliedern. Auch schwierige Themen wurden angesprochen. Dabei kamen auch die Ammerländer auf Sendung, die sich zu einem „Public Viewing“ im Kaminzimmer der Kreisgeschäftsstelle getroffen hatten. Als Kreisgeschäftsführerin moderierte Ilka Studnik den Abend im Ammerland und durfte auch das Wort an die Kanzlerin richten. Zuvor hatten die Teilnehmer abgestimmt, welche der gesammelten Fragen sie die höchste Priorität einräumen. „Werden Sie in der nächsten Legislaturperiode die Beziehungen zu Russland verbessern?“ oder „Wie kann eine striktere Rechtssprechung durchgesetzt und so Täter gerechter bestraft und Opfer geschützt werden?“ wurden von Angela Merkel dann auch direkt beantwortet. Die Beziehungen zu Russland würden sie sehr betrüben. Auch jetzt setze sie sich für eine Verbesserung ein, aber wenn Bombardements in Aleppo mit russischer Unterstützung stattfinden, müsse dies auch offen kritisiert werden. Bei der Rechtssprechung zählte sie Beispiele auf, die in den letzten Monaten verschärft worden seien, wie zum Beispiel im Bereich sexuelle Belästigung. 

Auch eine ganz persönliche Frage beantworte Merkel zum Schluss. Wie sie denn die großen Belastungen im Amt aushalte, fragte eine Teilnehmerin aus Sachsen. Merkel schmunzelte sichtbar und bekannte: Die Arbeit mache ihr Freude, sonst ginge es sicher nicht. Sie versuche aber auch „immer noch ein paar Stunden Freizeit zu haben und auszuschlafen und was zu kochen“. Sogar die paar Stunden wurden auf Nachfrage dann noch relativiert: „Sonnabends hab ich schon mal ‘ne Stunde. Oder zwei“, räumt die Bundeskanzlerin ein.

 

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