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28.04.2017, 11:44 Uhr | Büro Stephan Albani
„Ein nie enden wollendes Blütenmeer“
Ammerland – Fast 90 Jahre Familientradition, 70 Hektar Fläche, zehn Kilometer Wegenetz und unzählbar viele wunderschöne Rhododendronblüten – diese bemerkenswerten Zahlen fassen den Rhododendronpark der Familie Hobbie in Linswege fak-tisch zusammen.
„Ein nie enden wollendes Blütenmeer“, beschreibt Ingbert Lie-bing, Bundesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereini-gung der CDU und CSU Deutschlands seinen Eindruck von der weitläufigen Parklandschaft. „Ein tolles Bild, für das das Am-merland zurecht weit über seine Grenzen hinaus bekannt ist“, so Liebing.
v.l. Ingbert Liebing, MdB, Stephan Albani, MdB
Gefolgt war er einer Einladung seines Bundestagskollegen für Oldenburg und das Ammerland, Stephan Albani (CDU). Die bei-den Abgeordneten informierten sich gemeinsam mit Mitglie-dern der CDU Ammerland bei Birgit Hobbie, Betriebsleiterin im Rhododendronpark, über den besonderen Stellenwert der Baumschulwirtschaft für die Region.
2600 Hektar Baumschulfläche hat der Landkreis zu bieten, auf-geteilt auf gut 350 Baumschulen. Hinzu kommen große
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Schaugärten, wie die Privatparks der Baumschule Hobbie in Linswege, der Baumschule Bruns in Gristede oder auch der Schlosspark in Rastede. Produziert werden im Ammerland 90 Prozent aller Rhododendren, die in Deutschland gezogen wer-den.
„Alleine die Fahrt von Oldenburg nach Linswege war geprägt von zahlreichen Baumschulflächen“, so Liebing. Albani zeigte ihm auf einer Rundfahrt den besonderen Reiz seines Wahlkrei-ses, mit dem von Parks und weiten Blickachsen geprägten Am-merland auf der einen und den ehemaligen Residenzstadt Oldenburg, als kulturelles Zentrum auf der anderen Seite.
Es gäbe auch Herausforderungen für die Zukunft, so Albani. Wichtig sei es, die Branche von großen Ausfällen zu schützen, um Arbeitsplätze auch in schlechten Zeiten zu sichern. „Der Eu-ropäische Baumschulverband ist in höchster Alarmbereitschaft. In Südeuropa seien großflächige Krankheitssymptome entdeckt worden, die im Ammerland zu großen wirtschaftlichen Ausfäl-len führen könnten. „Ich möchte mir die Konsequenzen für das Ammerland nicht ausmalen. Landschaftlich müssten große Are-ale gerodet werden, wirtschaftlich würden viele sichere Arbeits-plätze in Gefahr geraten. Hier müssen wir Vorsorge treffen!“
Albani sagte zu, sich auf Bundesebene für die Belange der Baumschulwirtschaft stark zu machen. Ein Hilfsfonds aus Mit-teln der Baumschulwirtschaft und aus staatlichen Unterstüt-zungsleistungen könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein. Auch werde er sich für Forschungsgelder stark machen, die an eine europäische Forschungsstrategie anknüpfen könnten, so Albani.

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