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Neuigkeiten
03.03.2017, 09:25 Uhr | Ilka Studnik, Kreisgeschäftsführerin
Intelligent, unangepasst, bescheiden - Diana Kinnert fasziniert in der Krömerei

Ein spannender Abend wurde den Besuchern des Talks zwischen dem CDU-Kreisvorsitzenden Jens Nacke und der Autorin und Jungpolitikerin Diana Kinnert geboten. Kinnert, die in Wuppertal aufgewachsen, in Göttingen, Amsterdam und jetzt in Berlin studierte und bis zum Tode von Peter Hintze dessen Bundestagsabgeordnetenbüro in Berlin leitete, fesselte die Zuhörer zwei Stunden lang mit ihren Erzählungen und politischen Einschätzungen.

 

v.l. Diana Kinnert, Jens Nacke

Als kleine Pausenhof-Rebellin startete sie ihre politische Karriere, indem sie Mitschüler motivierte das Gymnasium zu wechseln, da an ihrer Schule kein Politik-Leistungskurs angeboten wurde.

 

Später kam sie über verschiedene Projekte und Bewegungen zu der Ansicht, dass nur eine engagierte Parteizugehörigkeit politisches Handeln zulässt und so trat sie in die CDU ein. Zuerst unbeachtet, setzte sie sich mit Hartnäckigkeit und Qualität durch und wurde unter anderem von Generalsekretär Peter Tauber in die Parteireform-Kommission "Meine CDU 2017" berufen und hatte sogar schon ein persönliches Gespräch mit Angela Merkel.

 Kinnert schreibt seit Jahren für diverse Zeitungen und Online-Portale wie die Zeit und taz.

 Am Freitag kam sie direkt aus Israel wieder, wo sie an einer Delegationsreise des Jewish American Committee teilgenommen hatte. Dort traf sie Regierungsmitglieder und den palästinensischen Ministerpräsident, sprach auf den Golanhöhen mit Blauhelmen und flog mit dem Helikopter über die syrische Kriegsgrenze. Auf die Frage von Nacke, was Sie auf dieser Reise am meisten beeindruckt hatte, schilderte sie eindrucksvoll den Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem. Die Gäste konnten auf Bierdeckelchen ihre Fragen stellen. "Als Abgeordnete sehe ich mich noch nicht. Ich möchte noch vieles ausprobieren.", beantwortete die Sechsundzwanzigjährige die Frage nach ihrer Zukunft. Im Mai erscheint nun ihr erstes Buch. Aber auch Zuspruch und Ermunterungen durfte Kinnert über die Bierdeckel erfahren. "Die nehme ich alle mit nach Berlin. Und wenn mich mal der Mut verlässt, denke ich so an die netten Ammerländer zurück.", verriet sie nach der Veranstaltung.